Der Stadtrat hat die Gelbe Tonne beschlossen – ab 2027 kommt das Holsystem für Verpackungen nach München! Wir kämpfen weiter für die Glascontainer-Reform.
✓ ERFOLG!
MUELL - MUENCHEN
Trennen statt
Verbrennen.
München ist Schlusslicht bei der Wertstoffsammlung und verbrennt was recycelt werden könnte – Unnötige Klimaverschmutzung: 670.000 Tonnen CO₂ jährlich. Das muss nicht sein. Der Müll in der Stadt macht ärgerlich. Dahinter steckt Absicht. Wir wollen das ändern.
MÜLL NEBEN CONTAINERN
JEDEN MONAT
6 kg
30+ kg
670 Tt
80 t
PLASTIK / EINWOHNER
MÜNCHEN (CONTAINER)
PLASTIK / EINWOHNER
BUNDESWEIT (GELBE/WERTSTOFFTONNE)
CO₂ / JAHR DURCH
MÜNCHNER VERBRENNUNG
DAS PROBLEM
Warum Münchens Müllsystem gescheitert ist
München ist die einzige große Stadt in Deutschland, die Wertstoffe ausschließlich über anonyme Straßencontainer im öffentlichen Raum sammelt. 850 Sammelplätze für 1,5 Mio Bürger sind außerdem viel zu wenig. Das Sammelergebnis ist marginal. Die Folgen sind unübersehbar. Das System ist der Grund für die Vermüllung der Stadt.
✓ Teilerfolg 2025: Der Münchner Stadtrat hat das Holsystem für Plastik beschlossen – die Gelbe Tonne kommt ab 2027!
Unser nächstes Ziel: die Reform der Glascontainer. Nur etwa ein Drittel des Einwegglases wird gesammelt und recycelt.
CO₂-Abgaben drohen: Die Müllverbrennung in München stößt 670.000 Tonnen CO₂ jährlich aus –
zu einem Großteil durch recyclingfähige Wertstoffe.
Ab 2024 müssen CO₂-Abgaben bezahlt werden, was zu Gebührenerhöhungen für Münchner Haushalte führt.
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Gescheitertes Bringsystem
Müll zieht Müll an
Doppelte Gebühren
Das anonyme Container-System auf öffentlichem Grund passt nicht zu einer Großstadt. Die Nutzungsschwelle ist zu hoch – das Ergebnis: sechsmal weniger gesammelte Wertstoffe als im Holsystem.
Monatlich landen 50 bis 80 Tonnen Müll neben den Containern in Straßen, Grünanlagen und Parks. Ein Sonderreinigungsdienst legt dabei tausende Kilometer zurück.
Münchnerinnen zahlen doppelt für die Entsorgung: über die Lizenzgebühr im Kaufpreis und nochmals über die Hausmüllgebühr, wenn Plastik im Restmüll abgeholt und als Fehlwurf verbrannt, statt recycelt wird.
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Schlusslicht Deutschland
Monopol statt Wettbewerb
Zero-Waste-Märchen
München ist Schlusslicht bei der Sammlung von Leichtverpackungen, Biomüll und Glas – und gleichzeitig Spitzenreiter bei der Restmüllmenge. Das ist kein Zufall, sondern Folge des gescheiterten Systems.
Der AWM behindert die haushaltsnahe Abholung durch das Duale System – und sichert so kostenlose Brennstoffe für eine ineffiziente Müllverbrennung statt nachhaltiges Recycling.
München will „Zero-Waste-City" werden – ist aber in Wirklichkeit Müllhauptstadt Deutschland. Appelle zur Müllvermeidung sind sinnlos, wenn der Recyclingkreislauf nicht geschlossen wird.
»Niemand wundert es, dass München in Deutschland Schlusslicht bei der Sammlung von
Leichtverpackungen sowie Biomüll ist, wenig Glas sammelt und Spitzenreiter bei der Restmüllmenge ist.«
UNSERE FORDERUNGEN
Was München jetzt braucht
Der Stadtrat hat die Gelbe Tonne beschlossen – ein erster Schritt. Doch der Kampf für ein sauberes, nachhaltiges München geht weiter.
01
✓ Gelbe Tonne
Beschlossen! Ab 2027 kommt die haushaltsnahe Abholung von Plastik. Wir fordern die Wertstoff-tonne. Verantwortlich ist das Duale System – für Bürger ohne weitere Gebühren.
02
Container abschaffen
Mit Einführung des Holsystems können die Straßencontainer wegfallen. Schluss mit Müll, Lärm und Anliefer-Verkehr in Wohngebieten.
03
Glascontainer verlegen
Glas zurückgeben, wo es gekauft wurde – im Handel, nicht in Wohngebieten und auf Grünflächen. Unser aktuelles Bürgerbegehren setzt genau hier an.
04
Biomüll verbessern
Auch beim Biomüll ist München Schlusslicht. Getrennte Sammlung und Kompostierung statt Verbrennung ist das Gebot der Stunde. Aus Biomüll kann nachhaltiges Gas werden.
05
Trennung in Parks & Events
Andere Städte trennen Müll in Parks, am Badesee und bei Veranstaltungen. In München gibt es dort meist nur viel zu wenig Restmülltonnen.
06
Kreislaufwirtschaft
Recycling statt Verbrennen als Leitprinzip. Mehr als zwei Drittel des Restmülls sind Wertstoffe, die wiederverwendet werden können.
07
Nein! zur neuen Müllverbrennung
Ein Milliardeninvest in fossile Verbrennung ist dann überflüssig. Das Geld kann für nachhaltige Energiegewinnung investiert werden.
STÄDTE IM VERGLEICH
München vs. der Rest Deutschlands
Was in Berlin, Köln oder Hamburg für Verpackungsmüll selbstverständlich ist, verweigert München – zumindest bis 2027.
❌ MÜNCHEN – BISHERIGES SYSTEM
✅ BUNDESWEITER STANDARD
🚗 Bürger müssen Container selbst aufsuchen
🏠 Haushaltsnahe Abholung per Gelber WertstoffTonne
📉 Nur 6 kg Plastik / Einwohner gesammelt
📈 Über 30 kg Plastik / Einwohner gesammelt
🔥 Recyclingfähiger Kunststoff wird verbrannt
♻️ 67 % der gesammelten Verpackungen recycelt
💨 670.000 t CO₂ / Jahr Müllverbrennung
🌿 Deutlich geringerer CO₂-Ausstoß
🗑️ 80 t Müll neben Containern pro Monat
✨ Weniger Müll in Straßen und auf Grünanlagen
💰 Doppelte Gebühren für Bürger
💵 Verantwortliches Recycling durch Duales System
UNSICHTBARES GIFT
Die Wahrheit über Müllverbrennung
Müllverbrennungsanlagen gelten als sauber – doch der Schein trügt. Münchens Verbrennung schadet Gesundheit, Klima und Umwelt gleichermaßen.
☠️ Dioxine & Furane
🫁 Feinstaub
☢️ Toxische Schlacke
🌡️ Klimaschaden
Hochgiftige Substanzen, die bei jeder Verbrennung entstehen und sich im Körperfett anreichern.
Trotz moderner Filter entweichen täglich Milliarden gefährlicher Moleküle – eine chronische stille Vergiftung.
Der giftige Verbrennungsrückstand muss aufwändig deponiert werden – ein Problem für künftige Generationen.
670.000 Tonnen CO₂ jährlich – ein Großteil davon durch fossile Kunststoffe, die recycelt werden könnten.
Bürgerbegehren für Glas
Nachdem die Gelbe Tonne beschlossen ist, kämpfen wir weiter für die Verlegung der Glascontainer aus Wohngebieten.
Glas dort abgeben, wo es gekauft wird
🍾
Glascontainer in Wohngebieten sind eine Last für Anwohner: Lärm, Schmutz, Verkehr. Unser Bürgerbegehren fordert die Verlagerung der Rückgabepunkte in den Einzelhandel – dort wo Glas verkauft wird, soll es auch zurückgegeben werden können. Im jetzigen System wird nur ein Drittel des im Umlauf befindlichen Einwegglases wieder gesammelt.
Offizielle Dokumente
Schlüsseldokumente – von Behörden, Verbänden und dem Verein Muellwende e.V. – auf einen Blick.
WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Fakten & Quellen
Unabhängige Studien, Behördendaten und Medienberichte, die unsere Position belegen.
Recycling-Fakten
Verbrennung & Gesundheit
Vorbilder & Vergleiche
Medienberichte
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Betreff
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04. Mai 2023 · St.nr. 143/219/42300
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